September 2008
Tausende linke Aktivisten in den 80er Jahren in Kolumbien ermordet. Nun sollen die Verantwortlichen vor Gericht. Ein Gespräch mit Miguel González
Mehr als 130000 Krankenhausbeschäftigte haben am Donnerstag in Berlin auf die katastrophalen Zustände an den Kliniken aufmerksam gemacht. Nach Angaben der Veranstalter, die sich im Aktionsbündnis »Rettung der Krankenhäuser« zusammengeschlossen hatten, war dies die größte Demonstration in der Geschichte des deutschen Gesundheitswesens. Die am Vortag von der Bundesregierung beschlossene Finanzspritze von angeblich rund drei Milliarden Euro reiche bei weitem nicht aus, so der Tenor sämtlicher Kundgebungsredner.
Der Beschluss des Nationalrats den Umwandlungssatz bei der beruflichen Vorsorge auf 6,4 Prozent zu senken, bedeutet einen massiven Rentenabbau für die Arbeitnehmenden. Mit einem Ja zur SGB-Initiative für ein flexibles Rentenalter können die Stimmbürger demgegenüber die AHV stärken und eine sozial gerechte Altersvorsorge langfristig sicher stellen.

Nach einigen Wochen Blogpause sind wir wieder da.
Eine Woche nach der Aufdeckung von Plänen für eine Ermordung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez haben mehrere hochrangige Militärs ihre Beteiligung an der Verschwörung gestanden. Wie der Journalist und frühere venezolanische Vizepräsident José Vicente Rangel mitteilte, räumten Fliegergeneral Eduardo Báez Torrealba und Marine-Vizeadmiral Carlos Alberto Millán Millán ihre Verwicklung in die Umsturzpläne ein. Beide waren nach der deren Enthüllung verhaftet worden.
Bei INNSE in Mailand überstürzen sich die Ereignisse. Nachdem den Arbeitern die Augustlöhne nicht ausbezahlt worden waren, haben diese aus Protest die Strasse vor der Fabrik besetzt. Gestern um 05:00 Uhr hat die Polizei die besetzte Fabrik gestürmt und die Werktore versiegelt. Die Arbeiter protestieren nun vor den Werkstoren.
