Spezial: Finanzkrise
Aus aktuellem Anlass gibts hier ein Spezial zur Finanzkrise. Die nützlichen Dokumente um dieses Phänomen zu kapieren, haben wir für euch zusammen gestellt:
Text: Ehrenwerte Geschäfte: Was der Kollaps des Finanzsystems über den Reichtum der kapitalistischen Nation lehrt, von Peter Decker
Text: Eine Bank sagt leise Adieu
weiter bei gonorrea
Audio, 60min: Das Finanzkapital manövriert den Kapitalismus weltweit in einen Crash. Alle suchen nach Schuldigen – von den Gründen und Karl Marx will niemand etwas wissen. Statt mit der (nationalen) Notgemeinschaft dem Finanzwesen Gesundheit zu wünschen: Anmerkungen zur Notwendigkeit von Kredit und Krise in einer Gesellschaft, die mit aller Gewalt das gesellschaftliche Leben der Macht des Geldeigentums unterwirft
weiter bei farberot
Text: Island droht Staatsbankrott: Island hat den Notstand ausgerufen. Denn das Land mit einem der grössten Pro-Kopf-Einkommen der Welt steht kurz vor dem Staatsbankrott.
weiter bei gonorrea
Teil 1: Die Bank und ihr Kerngeschäft: Kredit
Teil 2: Das Finanzgewerbe höherer Art: Kreditderivate & Wertschöpfung durch Vertrauen
Teil 3: Staat & Öffentlichkeit: Reaktionen auf die Finanzkrise – und was sie über Produktion & Spekulation verraten
Teil 4: Diskussion
Audio, 12min: Was der Kollaps des Finanzsystems über den Reichtum der kapitalistischen Nationen lehrt (Teil 1)
weiter bei Freies Radio Stuttgart
Text: Anmerkungen zur Krise 08
Audio, 12min: Was der Kollaps des Finanzsystems über den Reichtum der kapitalistischen Nationen lehrt (Teil 2)
weiter beim Freien Radio Stuttgart
Audio: Die Staatenlenker sorgen sich um die “Realwirtschaft”, werden fast böse auf Banker und sind dann doch “realistisch”:
* Das Finanzwesen “muss gerettet werden”, denn sonst … Was “sonst”?
* Der Staat als “Feuerwehr”: Gut, dass jetzt geholfen wird? Wem, warum, wofür?
* Wenn alle nur bangen, beten, hoffen und dem Staat die Daumen drücken – unser Tipp: Kapitalismuskritik
weiter bei Radio X
Text: Ospel! Wuffli! Tapner?
Die ehemaligen UBS-Chefs sollen ihre millionenschweren Boni zurückzahlen, wird einhellig gefordert. Doch damit wird das eigentliche Problem nicht gelöst.
weiter bei der WOZ
Audio, 7min: Finanzkrise – Wie funktioniert das Bankengeschäft?
Die Finanzkrise hält diesen Herbst die ganze Welt in Atem. Vielerorts ertönt heftige Kritik an den „gierigen Spekulanten“, denen es an Verantwortung fehle. Allerdings ist diese Kritik begleitet von einem kollektiven Hoffen und Bangen um das Gelingen des Finanzgeschäfts. Alle wissen, es hängt einiges davon ab, dass bei Bankern und Börsianern die Bereicherung klappt: Eigentlich alles, das Arbeiten und Kaufen, Leben und Überleben im Kapitalismus. Statt zu hoffen, dass bald alles weitergehen kann wie bisher, will die Zeitschrift GegenStandpunkt dafür sorgen, dass es nicht mehr so weitergeht. Dazu macht sie Veranstaltungen, und ihren Referenten Dr. Peter Decker hatte Holger Zweifeld für Radio Z im Interview
weiter bei Radio Z
Wenn Banken krachen: Was der Kollaps des Finanzsystems über den Reichtum der kapitalistischen Nation lehrt.
Gliederung
Teil 1: Einleitung: Einige Wahrheiten über den Kapitalismus
Teil 2: Das Finanzkapital: Sein Geschäft und seine Krise
Teil 3: Der Staat und das System des Kredits
Teil 4: Der Staat und die Kreditkrise
Teil 5: Die Agitation von oben – Linke Kritik
Teil 6: Diskussion
Links
Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5 Teil 6
Referentin
Prof.Dr. Margaret Wirth
Die Weltfinanzkrise, Teil 1
Der Herbst 2008 ist wie ein Crashkurs über die Frage, was es heißt, im Kapitalismus zu leben. Schlechterdings alles, das Arbeiten und Kaufen, das Leben und Überleben, ist eine abhängige Variable des Finanzgeschäfts. Wenn Börsianer und Bankiers mit ihrer Bereicherung scheitern, dann scheitert alles – und das ganze Volk ist schlagartig enteignet.
Leider hat das Volk in all der Panik gerade keine Zeit, sich mit dieser absurden Vorbedingung seines Alltags auseinanderzusetzen. Es ist vollauf beschäftigt, mit Hoffen und Bangen die Rettung des Finanzsystems zu begleiten, damit alles weitergehen kann wie bisher.
Damit es nicht weitergeht wie bisher, nehmen wir uns die Zeit für die Erklärung des Finanzkapitals und seiner Leistungen für die kapitalistische Welt der Arbeit.
Gliederung:
1. Einleitung und Lage
2. Was macht eine Bank?
3. Der Kredit
4. Finanzindustrie – Wertpapier
5. Grund der Krise
6. Vertrauen/Misstrauen
7. Dominoeffekt
8. Realwirtschaft
Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5 Teil 6 Teil 7 Teil 8
Referent:
Dr. Rolf Röhrig
Die Weltfinanzkrise
Teil 1: Die öffentliche Verarbeitung der Krise des Finanzkapitals -ausgerechnet- als Sorgeobjekt der lohnabhängigen Massen – Aufforderungen zur Parteilichkeit für das Gelingen von Herrschaft und Kapital, das auf dem Mitmachen der Werktätigen beruht
Teil 2+3+4: ABS, CDO etc. demonstrieren die Quintessenz des Kreditgeschäfts: Schulden werden zu Geldkapital – Fiktives Kapital und seine Vernichtung – Aktien und Börse
Teil 5+6+7: Die Regie des Finanzkapitals bei der Herrschaft des Geldes über die Lohnarbeit
Teil 8+9+10: Staat und Finanzkapital – Staat und Kreditkrise
Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5 Teil 6 Teil 7 Teil 8 Teil 9 Teil 10
Referent:
Dr. Konrad Hecker
Wenn Banken krachen..(2. Teil)
- Staatsmacht rettet Geldmacht: ein Lehrstück über Geschäft und Gewalt
- Macht und Ohnmacht des Staates bei der Sanierung des nationalen Kapitalismus
- Die Krise: Treibhaus für die Konkurrenz der Nationen
Referent:
Dr. Rolf Röhrig









Es scheint ja doch noch GewerkschafterInnen zu geben, die nicht ganz so beschränkt wie die hier sind: http://www.unia.ch/news_aktionen.9.0.html?&no_cache=1&tx_ttnewstt_news=3930&tx_ttnewsbackPid=1&cHash=b879fe4cbd
Heute privatisieren morgen Staatsknete – also Steuergelder – in Milliardenhöhe einsacken, das ist die Politik der Umverteilung. Rentenkassen plündern, Bildung, Gesundheitswesen, öffendliche Dienste totsanieren, die Ersparnisse der kleinen Leute verbrennen und entwerten. Geld ist genug da für den Krieg, für die Banken, für die Monopolkonzerne – kleine Frau, kleiner Mann was tun? – Die Unternehmer heissen Unternehmer weil sie was unternehmen, der Arbeiter heisst Arbeiter weil er arbeitet – würden die Arbeiter was unternehmen, müssten die Unternehmer arbeiten.
http://www.bellaciao.org
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