Hermann Lueer: Warum verhungern täglich 100.000 Menschen?
Ausgehend von der ärgerlichen Frage, warum täglich 100.000 Menschen an den Folgen von Unterernährung sterben und angesichts der verbreiteten Gewissheit, dass hieran auch die Millenniumsziele der UNO nichts ändern werden, wird in dem vorliegenden Buch die Frage nach dem Grund gestellt.
Die vorherrschende Wirtschaftsordnung der führenden Industriemächte sorgt täglich unter dem Titel »Globalisierung« für die Sachzwänge, aufgrund derer außer »Hilfe zur Selbsthilfe« für die Verlierer der Konkurrenz beim besten Willen nichts zu machen ist. Welthunger, kein Zugang zu sauberem Wasser für ein Sechstel der Menschheit,bittere Armut und elende Arbeitsbedingungen sind trotz der Wunder der Technik des 21. Jahrhunderts zur Normalität der globalen Wirtschaftsordnung geworden. Nicht nur in den sogenannten Entwicklungsländern, sondern auch innerhalb der erfolgreichen Industrienationen zeugen die offiziellen Armutsberichte von der wachsenden Diskrepanz zwischen dem, was als Wohlstand der Nation im Bruttosozialprodukt bilanziert und als Pro-Kopf-Einkommen umgerechnet wird und dem, was die Mehrheit der Bevölkerung davon hat. Altersarmut, Kinderarmut, Arbeitslosigkeit, Einschnitte im Bildungswesen wie bei der medizinischen Versorgung sind aus wirtschaftlichen Gründen, zur Sicherung der nationalen Wettbewerbsfähigkeit, marktwirtschaftlich nicht zu vermeiden. Die Frage nach der Alternative zu diesen Errungenschaften der globalen Marktwirtschaft beginnt mit der Kritik der politischen Ökonomie.
Der Klassiker dieser kritischen Analyse – »Das Kapital« von Karl Marx – bekommt hierbei unweigerlich eine Renaissance. Der Mann hatte einfach Recht!
Autor: Hermann Lueer | Titel: Warum verhungern täglich 100.000 Menschen | ISBN: 978-3-86582-517-9









Was an diesem Buch speziell erfreut, ist dass es mit einfachen Beispielen und Worten die grundsätzlichen Zusammehänge des Wirtschaftens erklärt. Bei vielen Büchern, die sich um dieses Thema drehen, muss man sich oft zuerst ein ganzes Fachvokabular antrainieren, dass man überhaupt die Aussagen versteht. Das wird bei diesem Buch tunlichst vermieden. Dieses Buch (163 Seiten) ist ein genialer Einstieg für alle, die schon immer mal sich mit linker Kritik am Kapitalismus auseinandersetzen wollten, aber nicht gleich Marx’ drei Bände Kapital (mehrere tausend Seiten) durchwälzen wollten.
Über den Welthunger zu jammern , hilft nichts .
Wir müssen endlich wirklich die Lösung in Angriff nehmen .
Und die kennen wir schon seit 2000 Jahren : das göttliche Gebot :
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst .
Wir brauchen dabei nicht einmal perfekt zu sein , wir müssen nur endlich
wirklich damit anfangen . Die Alibihilfen der Kirchen und Staaten sind
geradezu beschämend .
Wenn jeder Mensch , der irgenwie kann , seinen Zehnten für die Armen
gibt , haben wir genug Nahrung für alle , und es reicht für noch weit
mehr .
Warum wollen wir eigentlich nicht , dass alle Menschen menschenwürdig
auf dieser Welt leben können ?
Wir müssen endlich umdenken und umschalten von unserem Superegoismus
auf Nächstenliebe . Und das gilt für alle Menschen , gleich welcher
Religion oder Ideologie . Dann lassen sich alle Probleme lösen !
Lasst uns endlich anfangen ! Zum Teufel mit dem inneren Schweinehund !
Manfred Dengler,Hans-Popp-str 4,91154 Roth,Tel : 09171/850664
email : dengler.manfred@gmx.de
P.S. : Für Anregungen und Unterstützung bin ich sehr dankbar , natürlich auch Kritik
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