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[24 Mai 2008 | Kein Kommentar | Tags: , ]

Im vergangenen Herbst hat die Unia-Jugend eine grosse Lohnumfrage bei Lehrlingen lanciert. Nun liegt die Auswertung der über 1800 Fragebögen vor. Fazit: Mehr als die Hälfte der Auszubildenden verdienen zu wenig und sind mit ihrem Lohn nicht zufrieden.

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[23 Mai 2008 | Kein Kommentar | Tags: , , ]

Über 700.000 Menschen haben in Frankreich gegen die Verschlechterungen der Renten demonstriert.

In Frankreich haben Zehntausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst erneut gegen die Rentenreform der Regierung gestreikt. Der Ausstand am Donnerstag war aber weniger effektiv als erwartet; bei der Staatsbahn SNCF ließ nach Angaben der Direktion nur jeder vierte Beschäftigte die Arbeit ruhen. Durchschnittlich jeder zweite Zug konnte deshalb fahren. Bei France Télécom beteiligten sich 18 Prozent der Mitarbeiter am Streik, beim Stromversorger EDF rund 14 Prozent. Der Flugverkehr in Paris war nur in Orly leicht gestört. Die Streiks richteten sich gegen die vorgesehene Verlängerung der Rentenbeitragszeiten von 40 auf 41 Jahre ab kommendem Jahr.

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Die Demo in Paris

Demo in Tours

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[23 Mai 2008 | Kein Kommentar | Tags: , ]

Rund 8000 Schüler verzichteten am Donnerstag auf ihren Unterricht und zogen am Vormittag vom Potsdamer Platz bis zum Alexanderplatz durch Berlins Zentrum und anschließend zur Senatsverwaltung für Bildung. Der Protest richtete sich nicht nur gegen Unterrichtsausfall und Lehrermangel, sondern auch gegen die soziale Selektion im dreigliedrigen Schulsystems, wie Jenny Troost im Namen der Schülerinitiative »Bildungsblockaden einreißen!« erklärte. Die frühere Spitzenkandidatin der WASG in Berlin, Lucy Redler, nannte es einen »absoluten Skandal«, daß die »angeblich linkeste Landesregierung« Deutschlands Spitzenreiter bei Kürzungen im Bildungsbereich sei. Ausdrücklich erklärten sich die Redner mit den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Hauptstadt solidarisch, die in den vergangenen Tagen mit Streiks ihren Forderungen nach Lohnerhöhungen Nachdruck verliehen haben. Auf Transparenten wurde nicht nur »Klassen-Kampf« in den Schulen sondern allgemein »Klassenkampf« gefordert.

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Zwölf Regierungen Südamerikas werden heute in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia die Gründungsurkunde einer neuen Staatengemeinschaft unterzeichnen. Die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) soll nach der Europäischen Union und der Nord­amerikanischen Freihandelszone das drittgrößte politisch und wirtschaftlich relevante Regionalbündnis der Welt werden. Zugleich orientiert die Mehrheit der Mitgliedsstaaten auf eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Nach Angaben des brasilianischen Außenministers Celso Amorim könnte als Teil der ­UNASUR bis Ende des Jahres zudem ein gemeinsamer Verteidigungsrat Südamerikas entstehen. Der UNASUR gehören Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Guayana, Paraguay, Peru Surinam, Uruguay und Venezuela an.

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[21 Mai 2008 | Kein Kommentar | Tags: , ]

Am 15. Mai 2008 um 13:30 Uhr beschließt Gordon NcNeill das Dach des “Transport House” zu besteigen und einen Hunger- und Durst-Streik zu beginnen. Es ist das Dach der Hauptzentrale seiner Gewerkschaft »Transport and General Workers Union« (T&G) in der High Street in Belfast/Nordirland. Dass er sich ausgerechnet das Dach seiner Gewerkschaft ausgesucht hat, das wiederum hat seinen Grund. Er, Vertrauensmann und Ex-Flughafenarbeiter, fühlt sich von der Gewerkschaft T&G und der Dachgewerkschaft UNITE verraten und betrogen und sieht nun, mit Schulden beladen, krank und seiner Familie in Armut keinen anderen Weg mehr.

Was ist geschehen?
6 Jahre zuvor wurde er zusammen mit 21 anderen Mitgliedern seiner Gewerkschaft von seinem Arbeitgeber, der Flughafensicherheitsfirma ICTS am Belfaster Flughafen, entlassen, weil sie 50 Pence mehr Stundenlohn wollten und gestreikt hatten. Und obwohl es ein offizieller Streik war, wurden die Entlassungen durchgezogen. Möglich war dies, weil offizielle Gewerkschaftsvertreter den Kündigungen zustimmten und mit der Betriebsleitung kollaborierten.

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[21 Mai 2008 | Kein Kommentar | Tags: , , ]

Berlins Erzieherinnen kämpfen für Lohnerhöhungen und gegen Privatisierung. Kinderbetreuung in Kitas und Schulen leidet unter Personalmangel

Es geht uns nicht nur ums Geld, es geht auch um die Kinder, die immer weniger von uns haben.« Mit dieser Aussage steht die 49jährige Erzieherin von der Möwensee-Grundschule im Berliner Stadtteil Wedding, die an diesem Mittwoch gemeinsam mit mehr als 4000 Beschäftigten vor dem Roten Rathaus demonstriert, nicht allein. Anlaß des Protests ist zwar die festgefahrene Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst der Bundeshauptstadt, den meisten Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Bibliotheksangestellten geht es aber mindestens ebensosehr um eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Auch die vom SPD-Linke-Senat betriebene Privatisierung der sozialpädagogischen Betreuung an den Schulen sorgt für Empörung.

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[21 Mai 2008 | Kein Kommentar | Tags: , , ]

Am gestrigen Dienstag um 11 Uhr begann die, seit einiger Zeit angekündigte, „zweite Welle“ von Streiks der Travailleurs sans papiers ( oder lohnabhängigen „illegalen“ Einwanderer) im Raum Paris. Im Laufe des Tages traten rund 500 „Arbeitende ohne Papiere“ in zwanzig Unternehmen in Paris und dem Umland der Hauptstadt in den Streik – zusätzlich zu jenen mehreren hundert Sans papiers, die sich seit dem 15. April dieses Jahres im Ausstand befinden. Betroffen sind von dieser „zweiten Streikwelle“ insbesondere Reinigungsfirmen, Bauunternehmen sowie eine Pizzeria auf den Champs-Elysées und andere Gaststättenbetriebe. Eine angespannte Situation herrschte am Dienstag besonders bei Pizzeria „Pasta Papa“ auf den Champs-Elysées, wo der Arbeitgeber es für klug hielt, angebrachte Transparente abzureißen und die Streikenden zu bedrohen. Dorthin wurde deswegen für den Mittwoch früh Verstärkung aus der Unterstützerszene gebeten.

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