Gewerkschaft
Besammlung Demo 16.30 Kappellplatz Luzern
12-22 Uhr: Konzerte, Infos, Food & Drinks am Kappellplatz
Ab 22 Uhr: After-Party in der Jazzkantine
Ihre Krise – unsere Chance! Systemwechsel Jetzt! Auf zum 1. Mai in Luzern!
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wie sie mit der Weltwirtschaftskrise auf uns zu kommen, treffen die vernichtenden Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems uns Lohnabhängige besonders hart. „Gürtel enger schnallen!“, sagen uns jetzt ausgerechnet diejenigen, welche jahrelang mit unseren Betrieben Monopoly spielten, unsere Löhne drückten, Sozialleistungen abbauten – und für sich maximale Profite ernteten. Derselbe Drang nach höheren Gewinnraten führt jetzt dazu, dass jetzt abertausende Betriebe und ihre Arbeitskräfte substantiell bedroht sind.
Die Unia Jugend Bern hat sich entschlossen ihren Schwerpunkt auf die politische Bildungsarbeit zu legen. Wir sind der Ansicht, dass es notwendig ist sich über die Kritik an der heutigen Gesellschaft Klarheit zu verschaffen um in der Praxis das richtige zu tun.
In diesem Jahr werden wir insgesamt fünf Veranstaltungen durch führen. Zwei davon haben bereits statt gefunden. Es ging um die Frage von “Arbeit und Reichtum” und “wer warum, wie viel verdient”. Daneben gibt es die Bildungs(nachmit)tage. Für diese muss man sich aus organisatorischen Gründen anmelden. Dort sollen gesellschaftliche Themen vertieft diskutiert werden. Auch davon haben bereits zwei statt gefunden.
Am Freitag begann eine zweite Welle von Protestaktionen vor rund 20 Manor-Filialen in der ganzen Schweiz. Die Proteste richten sich gegen die missbräuchliche Kündigung einer Verkäuferin. Kundinnen und Kunden werden eingeladen, eine Protestpostkarte an die Manor-Chefs zu schicken und diese aufzufordern, die Meinungsfreiheit der Angestellten zu schützen und Marisa Pralong wieder einzustellen.$
Nach zweiwöchigem Protest in Genf dehnt Unia die Kampagne gegen die missbräuchliche Kündigung einer Manor-Verkäuferin auf die ganze Schweiz aus: Vor 21 Manor-Filialen finden am Freitag und Samstag Protestaktionen statt.
Wir dokumentieren, die uns zugeschickte Broschüre “Betriebsbesetzungen. Eine wirksame Waffe im gewerkschaftlichen Kampf? Eine Studie aktueller Ereignisse.”
Der von Frankreichs Gewerkschaften angekündigte Protesttag wurde zum Generalstreik: Millionen Beschäftigte legten am Donnerstag die Arbeit nieder und beteiligten sich an Demonstrationen und Kundgebungen in etwa hundert Städten. Erstmals seit Amtsantritt von Nicolas Sarkozy als Präsident der Republik im Mai 2007 gelang es der Arbeiterbewegung, Streiks in allen Bereichen des privaten und öffentlichen Sektors zu organisieren. Dazu aufgerufen hatten in seltener Einmütigkeit alle acht großen Gewerkschaften. Ihr erklärtes Ziel, das Land zu »blockieren, um uns im Kampf gegen die Krisenlasten Gehör zu verschaffen«, erreichten sie weitgehend.
Die französische Regierung reformiert die öffentlich-rechtlichen Anstalten kaputt – zugunsten reaktionärer privater Fernsehsender. Streiks und heftige Kritik empfangen die „Reform“. Trotzdem trat sie schon gestern Abend in Kraft, obwohl das erforderliche Gesetz dazu noch nicht einmal durch beide Parlamentskammern verabschiedet wurde.
Während eines Arbeitskampfes ermordeten Unbekannte drei Gewerkschaftsaktivisten in Venezuela
Im Bundesstaat Aragua ermordeten Unbekannte drei Gewerkschaftsaktivisten. Einer der Toten ist Carlos Requena, Nationaler Koordinator des linken Gewerkschaftsverbandes UNT (Unión Nacional de Trabajadores). Auch der regionale Koordinator der UNT im Bundesstaat Aragua, Richard Gallardo, fiel dem Überfall zum Opfer. Der dritte Tote ist Luis Hernández, ein Kandidat für das Bürgermeisteramt der Gemeinde Zamora für die Arbeiterpartei Unidad Socialista de Izquierda (Einheit der sozialistischen Linken) bei den vergangenen Regionalwahlen. Er war außerdem Sekretär der Gewerkschaft bei Pepsi Cola in Venezuela, deren Abfüllstation sich in der Region befindet.
Venezuelas Präsident fordert Ermittlungen in Dreifachmord an Gewerkschaftern. Unterstützung von Arbeitskampf bei Unternehmen Sanitarios Maracay
Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat sich für eine tief greifende Untersuchung der Morde an drei Gewerkschaftsaktivisten im Bundesstaat Aragua ausgesprochen. Richard Gallardo, Luis Hernández und Carlos Requena waren am vergangenen 28. November erschossen worden, als sie eine Versammlung der Gewerkschaft UNT verließen. Die Mörder eröffneten von einem Motorrad aus das Feuer auf die Männer. Am Rande der Amtseinführung des neuen Gouverneurs von Aragua, Rafael Isea, forderte Chávez am Montagnachmittag (Ortszeit) nun eine genaue Untersuchung der Tat. Die betreffe auch transnationale Unternehmen, die in den Mehrfachmord verwickelt sein könnten. Der Innen- und Justizminister Tareck El Aissami gab derweil die Festnahme eines 31-jährigen Tatverdächtigen bekannt.
Etwa 200 Verkäuferinnen, Verkäufer und weitere sich solidarisierende Arbeitnehmende protestieren zurzeit vor dem Sitz der Tessiner Regierung in Bellinzona gegen eine zusätzliche Verlängerung der Ladenöffnungszeiten in den Festtagen.
In der türkischen Hauptstadt Ankara haben Tausende Menschen gegen steigende Lebenskosten protestiert. Zu der Demonstration hatten zwei der größten Gewerkschaften des Landes aufgerufen. Die Polizei ging mit Tränengas gegen Demonstranten vor, diese setzten sich mit Steinen zur Wehr.
