Zürich

[6 Nov 2008 | 6 Kommentare | Tags: , , , , ]

Die Unia Jugend mobilisiert mit eigenen Plakaten und eigenen Flyern zur Kundgebung am Samstag, 15.11, 13:30 Uhr

Die schicken Plakte sind schon allein der Rede wert. Doch wir haben noch was viel besseres. Banda Bassotti und Greis wurden von uns für die Kundgebung eingeladen. Sie haben zugesagt! Wenn du dich fragst, wie komme ich zu diesem fetten Konzert und zu der Kundgebung? Es gibt aus vielen Städten das Angebot für Unia Mitglieder gratis hin- und zurück zu fahren. In den meisten Sektionen können auch nicht Unia Mitglieder diesen Service nutzen. Fragt am besten nach. Die Abfahrtsorte und die Zeit erfährst du hier. Achtung es können noch weitere dazu kommen!

[PDF Plakat] [PDF Flyer] [PDF Plakat frz.] [PDF Flyer frz.]

Aufruf der Unia Jugend

Fight the players! Fight the game! Kapitalismus abschaffen.

Zurzeit ist sie in aller Munde: Die Finanzkrise. Was sie ist, bekommen wir in den Medien erklärt. Kurz zur Erinnerung: Die US-Banken haben sich mit ihren Immobilienkrediten verspekuliert. Die Forderungen und Gegenforderungen stiegen ins unermessliche und fielen deshalb wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

Wir könnten jetzt sagen, „ist mir doch egal, ich bin ja kein Banker und mein Haus ist auch nicht von einer US-Bank finanziert!“. Dabei vergessen wir aber, dass alle am Tropf der Banken hängen – und diese international verflochten sind. Seit dem Beginn der Finanzkrise geben sich die Banken untereinander und ihren GläubigerInnen kein Geld mehr. Das wiederum betrifft die Unternehmen und wenn die nicht genügend hohe Profite erzielen, wird gespart. Wo wohl? Darum haben die Staaten mit ihren Milliardenhilfen interveniert.

Es ist falsch, die Auswirkungen der Krise als Missstand im richtigen System zu kritisieren. Klar, in „normalen Zeiten“ gäbe es keine Produktionsdrosselung bei BMW – und bei uns keine Zunahme der Arbeitslosigkeit um 33 Prozent. Doch das Problem in diesem Wirtschaftssystem ist, dass es nicht um die Bedürfnisse der Menschen geht, sondern nur um die Bedürfnisse der Menschen mit Geld!

Wenn wir keine Firmen oder genügend Geld besitzen, müssen wir unsere Arbeitskraft verkaufen. Damit sind wir für den/die UnternehmerIn Lohnkosten. Unsere Arbeitskraft braucht der/die UnternehmerIn zur Erfüllung seines/ihres Zwecks – der Gewinnmacherei.

Niemals werden die Abermillionen hungernden Menschen dieser Welt, der schlechtbezahlte Temporärarbeiter, die papierlose Putzfrau, die lehrstellensuchenden Jugendlichen oder der Arbeiter auf dem Bau wirklich mehr von dieser Profitlogik des Systems haben, als in “guten” Zeiten Antriebs- und Arbeitskraft im Dienste der Mächtigen und Reichen zu sein und in schlechten Zeiten ganz direkt seine existenzvernichtenden Folgen tragen zu müssen.

[30 Okt 2008 | Kein Kommentar | Tags: , , , ]

Der Flyer der Unia Jugend zu den aktuellen Abzockerei Demos:

Abzockerei? Schön wär’s! Dass es Reich und Arm gibt, hat System!

Heute demonstrieren wir gegen Abzockerei. Wenn es nur Abzockerei wäre, könnten wir verhältnismässig zufrieden sein. Würden uns wirklich skrupellose Schnösel betrügen, bräuchten wir sie nur ihres Amtes zu entheben und wir alle wären glücklich.

Doch fertig mit der Träumerei: Willkommen in der Realität.

Auch ohne Abzocker wie Ospel läuft die Wirtschaft verkehrt. Es geht nicht um unsere Bedürfnisse, sondern nur ums zahlungskräftige Bedürfnis! Wenn also jemand kein oder zu wenig Geld hat, kann er/sie seine Bedürfnisse auch nicht befriedigen. Um an Geld zu kommen, arbeiten wir jeden Tag acht Stunden und mehr. Doch nie für uns, sondern nur für den Gewinn. Wir sind für den UnternehmerIn wirtschaftlich gesehen Lohnkosten – und nichts anderes.

Wenn wir schon was machen, dann lieber gegen diese Art zu wirtschaften. Sie lässt Millionen Menschen an Hungertod sterben. Oder hier zu Lande etwas „milder“, die Leute als Working Poor vegetieren. Von der “Mittelschicht” mit ihren finanziellen Engpässen müssen wir gar nicht erst erzählen…

Kapitalismus abschaffen! Dann sind die AbzockerInnen auch weg.

Unia Jugend
Bern, Zentralschweiz, Ostschweiz-Graubünden, Zürich-Schaffhausen, Aargau, Biel-Seeland/Solothurn, Oberwallis

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[17 Jul 2008 | Kein Kommentar | Tags: , ]

Realsatire aus der Provinz – wenn es denn nicht so beschissen wäre für die dort wohnenden Jugendlichen und wieder einmal dieser fettige volksgemeinschaftliche Geist durch schimmern würde. Wir unterstützen auf jeden Fall die Befreiungsbewegung für die Däniker Jugend!

PS: Die Walliser Befreiungsbewegung scheint fürs erste ein gutes Beispiel zu sein:

[neues Polizeireglement in Visp] [Visp aktiv gegen das neue Polizeireglement] [Neues Polizeireglement in Visp abgelehnt]

[13 Jun 2008 | Kein Kommentar | Tags: , , ]

Die Gewerkschaft Unia ist enttäuscht über den Entscheid des Glattzentrums, die Arbeitszeiten am Samstagabend bis 20 Uhr (bisher 18 Uhr) zu verlängern. Er ist nicht nur ein Affront für die Direktbetroffenen, sondern ein schlechtes Signal für das Verkaufspersonal insgesamt. Die Unia warnt nun vor einem Domino-Effekt an anderen Standorten.

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[5 Jun 2008 | Kein Kommentar | Tags: , ]

Keine längeren Ladenöffnungszeiten im Glattzentrum. Eine Delegation der Beschäftigten des Glattzentrums hat heute Vormittag im Vorfeld der Generalversammlung der IG Zentrum Glatt AG einen Appell gegen die Verlängerung der Samstagsarbeit überreicht. In den vergangenen Tagen haben 400 Mitarbeitende den Appell mit dem Titel «Nein bleibt Nein! Das Personal ist gegen die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an Samstagen» unterschrieben.

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[5 Jun 2008 | Kein Kommentar | Tags: , ]

Erneuter Konflikt um Ladenöffnungszeiten im Glattzentrum. Das von der Migros-Gruppe kontrollierte Einkaufszentrum Glatt in Wallisellen (ZH) plant eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten am Samstagabend bis 20 Uhr. Kleinere Ladenbesitzer stehen dem Vorhaben ablehnend gegenüber. Die gut 1200 Beschäftigten wehren sich heftig gegen den massiven Eingriff in ihr soziales Leben. Über 150 Mitarbeitende formulierten gestern Dienstagabend an einer offenen Personalversammlung vor den Toren des Glattzentrums ihre Bedenken auf einer Wandzeitung.

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